Die 7 häufigsten Fehler beim Kauf von Arbeitsschuhen – und wie Sie sie vermeiden
Hand aufs Herz: Wie oft haben Sie schon nach einem langen Arbeitstag gedacht, dass Ihre Füße kaum noch tragfähig sind? Arbeitsschuhe gehören zu den meistgenutzten Ausrüstungsgegenständen im Berufsleben, und doch machen viele beim Kauf entscheidende Fehler. Die Folgen reichen von Blasen und Druckstellen bis hin zu dauerhaften Fußschmerzen oder Rückenproblemen.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche sieben typischen Fehler beim Kauf von Berufsschuhen immer wieder passieren – und vor allem, wie Sie sie vermeiden. Wer langfristig gesund bleiben und wirklich passende Arbeitsschuhe kaufen möchte, sollte diese Punkte unbedingt kennen.
Fehler 1: Die falsche Größe wählen
Ein Klassiker. Viele Arbeitnehmer kaufen ihre Sicherheitsschuhe „nach Gefühl“ – und liegen daneben. Zu kleine Schuhe drücken, zu große verursachen Reibung. Ergebnis: Blasen, schmerzende Zehen, Fehlstellungen.
Tipp: Füße immer nachmittags messen lassen, da sie im Laufe des Tages leicht anschwellen. Achten Sie auch auf die Breite, nicht nur auf die Länge. Ein Schuh, der zwar lang genug, aber zu schmal ist, wird Sie nicht glücklich machen.
Fehler 2: Den falschen Schutztyp wählen
Wer in einem Lager arbeitet, braucht andere Schuhe als jemand auf der Baustelle. Trotzdem greifen viele blind zu einem beliebigen Modell. Das kann gefährlich sein.
- S1: Für trockene Innenräume, Grundschutz.
- S2: Wasserabweisend – nützlich bei feuchten Bedingungen.
- S3: Durchtrittsichere Sohle – ideal für Bau und Montage.
Fehler vermeiden: Prüfen Sie, welche Gefahren am Arbeitsplatz bestehen, und richten Sie Ihre Wahl daran aus.
Fehler 3: Das Material ignorieren
Billige Kunststoffe wirken auf den ersten Blick praktisch. Doch wer sie trägt, spürt schnell das Gegenteil: feuchte Socken, überhitzte Füße, erhöhter Pilzbefall.
Besser: Leder oder moderne Hightech-Materialien. Diese sind robust, wasserabweisend und trotzdem atmungsaktive Sicherheitsschuhe. Ihre Haut dankt es Ihnen.
Fehler 4: Nicht auf die Sohle achten
Die Sohle ist das Fundament – unterschätzen Sie sie nicht!
- Antirutsch-Sohle: Unverzichtbar auf glatten Flächen.
- Dämpfung: Schont Gelenke und Wirbelsäule.
- Abriebfestigkeit: Garant für Langlebigkeit.
Ohne diese Eigenschaften wird aus einem Arbeitsschuh schnell ein Quell von Unfällen oder Dauerbeschwerden.
Fehler 5: Keine Einlegesohlen berücksichtigen
Viele unterschätzen die Bedeutung der Innensohle. Standardsohlen sind oft nur ein Kompromiss.
Lösung: Nutzen Sie orthopädische Einlagen für Arbeitsschuhe oder anatomische Einlegesohlen. Diese stützen das Fußgewölbe, verbessern die Haltung und machen selbst harte Schichten erträglicher.
Fehler 6: Nur auf den Preis schauen
Ein häufiger Denkfehler: „Hauptsache billig.“ Das rächt sich. Günstige Schuhe halten weniger lang, sind unbequem und müssen schneller ersetzt werden.
Stellen Sie sich vor, Sie kaufen jedes Jahr neue Schuhe, weil die Sohlen durch sind. Hochwertige Modelle kosten vielleicht doppelt so viel – halten aber oft drei- bis viermal länger und beugen Arbeitsschuhe gegen Fußschmerzen vor.
Fehler 7: Online kaufen ohne Anprobe
Natürlich ist es bequem, Sicherheitsschuhe online kaufen zu können. Doch ohne Anprobe steigt das Risiko, dass sie nicht passen.
So vermeiden Sie den Fehler:
- Probieren Sie Schuhe, wenn möglich, im Fachhandel.
- Nutzen Sie die Größentabelle Arbeitsschuhe.
- Lesen Sie Bewertungen und prüfen Sie Rückgaberegeln.
Und nicht zuletzt: Wer wirklich bequeme und langlebige Arbeitsschuhe kaufen will, sollte die genannten Qualitätsmerkmale in den Vordergrund stellen – nicht nur den Preis.
Arbeitsschuhe entscheiden täglich über Komfort, Sicherheit und Gesundheit. Falsche Größe, unpassende Schutzklasse oder minderwertige Materialien führen schnell zu Problemen. Wer diese sieben Fehler kennt und vermeidet, investiert nicht nur in seine Sicherheit, sondern auch in langfristiges Wohlbefinden.
Ihre Füße tragen Sie durch den ganzen Arbeitstag – gönnen Sie ihnen das Beste.

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